Kassel. Im Zuge der Gründung der Evangelischen Hochschule Hessen, die zum 01. April 2026 offiziell ihren Betrieb aufgenommen hat, übernehmen Kirsten Kretzschmar (33) und Prof. Dr. Germo Zimmermann (42) neue Verantwortung. Germo Zimmermann war bislang Prorektor der CVJM-Hochschule, Kirsten Kretzschmar Wissenschaftsmanagerin.
Prof. Dr. Germo Zimmermann wurde am 20. April im Rahmen der konstituierenden Fachbereichsratssitzung des Fachbereichs I („Soziale Arbeit, Gemeindepädagogik, Diakonik“) einstimmig zum Prodekan am Studienstandort Kassel gewählt. In dieser Funktion übernimmt er die Aufgabe, den vorerst zusätzlichen Studienstandort Kassel verlässlich zu koordinieren und in die hier ansässigen Studiengänge in die neuen Strukturen der Evangelischen Hochschule Hessen einzubinden. Dabei bringt Germo Zimmermann seine Erfahrungen als ehemaliges Hochschulleitungsmitglied der CVJM-Hochschule mit ein. „Ich freue mich, in dieser Übergangsphase Verantwortung zu übernehmen. Unser Ziel ist es, Studierende auch in den neuen Strukturen bestmöglich zu begleiten und sie für ihre vielfältigen Aufgaben in Sozialer Arbeit sowie der Religions- und Gemeindepädagogik zu qualifizieren.“
Klare Verwaltung für klare Orientierung
Neben dem Prodekanat wurde auch die Funktion einer Verwaltungsleitung für die nordhessischen Studienstandorte in Schwalmstadt-Treysa und Kassel eingerichtet: Kirsten Kretzschmar führt und koordiniert in dieser Rolle zentrale Verwaltungsdienste an beiden Studienstandorten und ist – in Zusammenarbeit mit Arne Lankenau als Kanzler – zuständig für die aktive Steuerung und Gestaltung von Projekten im Rahmen des organisatorischen Wandels der EHH und der Digitalisierung von Verwaltungsprozessen. Dabei bringt Kirsten Kretzschmar ihre Erfahrungen als ehemalige Wissenschaftsmanagerin und Leiterin des Studienbüros der CVJM-Hochschule mit ein. „Die EHH wächst aus vertrauten Strukturen heraus in etwas Neues hinein. Ich freue mich, diesen Wandel mitzugestalten und die EHH weiterzuentwickeln – in Nordhessen und für uns als EHH im Ganzen. Es ist mir ein Anliegen, dass Verlässlichkeit in allem Sich-Verändern spürbar bleibt – für Studierende und Mitarbeitende. Gute Verwaltung bedeutet für mich, Orientierung zu geben, Vertrauen zu schaffen, transparent zu kommunizieren und die Grundlage dafür zu bilden, dass Menschen hier gerne studieren und arbeiten.“
Stabilität und Kontinuität in Zeiten des Umbruchs
Mit den neuen Steuerungsfunktionen wird der Studienstandort Kassel in einer Phase des Übergangs stabil begleitet und weiterentwickelt. Die Arbeit steht damit inhaltlich unter dem Leitmotiv von Kontinuität und Stabilität – mit dem Ziel, Studierende, aber auch Mitarbeitende auch in den neuen Strukturen verlässlich zu unterstützen und den Übergang nach Schwalmstadt-Treysa gut zu gestalten, sobald dort die notwendigen baulichen Voraussetzungen geschaffen sind.
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